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Bewusstsein
| aus der Sicht der Psychologie | aus der Sicht der Kampfkünste |
| Bewusstsein sorgt u.a. dafür, dass Informationen und Reize, die auf uns einstürmen sortiert werden. Der ständige Fluss an Informationen wird reguliert, indem es reduziert, was wir bemerken. Was in einem Moment nicht wichtig ist wird "heruntergefahren", damit wir uns auf das Wesentliche konzentrieren können. | Im Kampf arbeiten Bewusstsein und Unterbewußtsein1 Hand in Hand. Bewusstes konzentriertes Erkennen einer Angriffsbewegung wird abgelöst von einer Handlung , die aus dem Unterbewusstsein gesteuert wird. Unterbewusst gesteuerte Handlungen sind um ein vielfaches schneller als Bewusst gesteuerte Handlungen. |
| Bewusstsein kann Abschnitte aus unserem Erleben analysieren, interpretieren und mit anderen Erfahrungen vergleichen, um zu entscheiden, wie wir damit umgehen. | |
| Bewusstsein kann auf Erinnerungen zurückgreifen, um neue Informationen möglichst schnell einzuordnen und aktuelle Handlungen optimal planen. |
Ein sehr wichtiger Aspekt des Bewusstseins ist die Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit ist mit dem Strahl eines Scheinwerfers vergleichbar, der bestimmte Ausschnitte des Erlebens herausfiltert, es ist konzentrierte Bewusstheit, die das zentrale Nervensystem bereit macht auf Reize zu reagieren.
Aufmerksamkeit ist eine Brücke, sie transferiert ausgewählte Aspekte der äußeren Welt, in die subjektive Welt des Bewusstseins, dies ermöglich Verhaltenskontrolle.
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